CSU-Bundestagsabgeordneter Dr. Georg Nüßlein informierte sich im Kolpingbildungszentrum Neu-Ulm bei Josef Paul, Sprecher der Geschäftsführung des Kolping-Bildungswerkes Augsburg, und Karl Schneider, Leiter des KBZ Neu-Ulm, über die Bildungsmarktsituation.
Dr. Georg Nüßlein war am 13. April gekommen, um sich über die aktuellen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu informieren. Das Kolpingbildungszentrum Neu-Ulm und die Arbeitsagentur Memmingen, unter der Leitung von Peter Rasmussen, verbindet bereits eine jahrzehntelange Zusammenarbeit mit großem Erfolg. Die enge Kooperation orientiert sich an den gegebenen Realitäten und den Arbeitssuchenden vor Ort. Ziel der Bemühungen ist es, diesen Menschen eine Perspektive zu geben. In Reha-Berufsausbildungen, berufsvorbereitenden Maßnahmen (BvB) oder ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) unterstützt, bildet und fördert das Kolpingbildungszentrum in Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur Jugendliche – und bereitet sie so erfolgreich auf ihre berufliche Zukunft vor. Davon konnte sich auch Dr. Nüßlein überzeugen – zum Beispiel in der Metallwerkstatt des Bildungszentrums Neu-Ulm.
Investition in die Zukunft
Der CSU-Bundestagsabgeordnete lobte die früchtetragende Arbeit von Kolping-Biildungszentrum und Arbeitsagentur und fügte an: „Den Realitäten in der Bildungslandschaft muss man sich stellen.“ Dr. Nüßlein vertrat die Auffassung, dass es auch Aufgabe des Staates sei, verstärkt in die Aus- und Weiterbildung zu investieren – eine Investition in die Zukunft, die sich mit Sicherheit langfristig rechnen würde. Man dürfe sich nicht einzig um die breite Masse kümmern und Eliten wie auch bildungsferne Schichten dabei außer Acht lassen. Das sei „bildungspolitisch fatal“ – was der drohende Fachkräftemangel bestätigt.