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20.04.2010 | Kolping Akademie Schwaben

Bildung kostet nun mal Geld…


Josef Paul, Sprecher der Geschäftsleitung des Kolping-Bildungswerks Augsburg, informierte den CDU-Bundestagsabgeordneten Kiesewetter über die erfolgreiche Zusammenarbeit von KBW Heidenheim & Arbeitsagentur Aalen und gab bildungspolitische Anregungen.

In der Absicht eine parteiübergreifende, ganzheitliche Bildungsinitiative für Heidenheim und Aalen ins Leben zu rufen, hatte CDU-Bundestagsabgeordneter Roderich Kiesewetter das Kolping-Bildungswerk Heidenheim am 14. April besucht und sich über dessen regionale Arbeit in Kooperation mit der Arbeitsagentur Aalen/Heidenheim informiert. „Es geht um das Wohl der arbeitsuchenden Menschen“, erklärte Josef Paul. Als Vertreter des zuständigen Trägers betonte er, die regionalen und örtlichen Kompetenzen von Arbeitsagentur und Kolping-Bildungswerk Heidenheim noch stärker ins Spiel zu bringen. Um diesen Menschen eine langfristige Perspektive auf dem Arbeitsmarkt und somit eine private und berufliche Zukunft zu ermöglichen, sie zu stützen und zu fördern, müsse auch seitens der Politik mehr in den Bildungsmarkt investiert werden: „Aus- und Weiterbildung mit Qualität kostet heute Geld, das sollte auch die Politik wissen“, so Paul. Roderich Kiesewetter sprach sich weiter für regional differenzierte Lohnuntergrenzen aus. Viele Menschen könnten ihre Familien kaum noch angemessen ernähren, geschweige denn Vorsorge fürs Alter treffen.

Gemeinsam erfolgreich

Derweil setzen Bildungsträger und Arbeitsagentur ihre gemeinsamen Anstrengungen erfolgreich um. Karl Schneider, Geschäftsführer des Kolping-Bildungswerks Ulm/Heidenheim, lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Kolping und den örtlichen Agenturen. Vor allem die erfolgreichen Bildungsmaßnahmen, wie beispielsweise die kaufmännische Übungsfirma Sanakol, den ganzheitlichen Ansatz zur beruflichen Integration (GANZIL), die Bewerberwerkstatt und die Angebote zur kaufmännischen Qualifizierung, hob er besonders hervor. Auch die Vertreter der Arbeitsagentur Aalen/Heidenheim, darunter Geschäftsführerin Operativ Karin Käppel und Geschäftsstellenleiter Norbert Bach nahmen am Gespräch mit Roderich teil, sowie Thomas Koch, Geschäftsführer des JobCenters Heidenheim. Der Dialog zwischen Politik und Bildungsträgern soll auch in Zukunft fortgeführt werden.

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